01 Okt 2016
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Die Arbeit geht weiter!

Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg 1:6 (0:2/1:3/0:1)

Iserlohn – Die Iserlohn Roosters bleiben weiterhin am Tabellenende der Deutschen Eishockey Liga. Am fünften Spieltag verlor das Team von Trainer Jari Pasanen am Freitagabend in eigener Halle mit 1:6 gegen die Grizzlys Wolfsburg.

Wie schon in den ersten beiden Heimspielen dieser Saison erwischten die Roosters den besseren Start. In Überzahl besaß Chad Bassen freistehend zwischen den Bullypunkten die erste Chance für die Sauerländer, doch er zog die Scheibe links am Kasten der Wolfsburger vorbei. Nur 30 Sekunden später versuchte es Ross aus aussichtsreicher Position und gleich darauf Periard mit einem Schuss von der blauen Linie. Beide scheiterten jedoch an Felix Brückmann im Tor der Gäste. In der sechste Minute dann die kalte Dusche für die Iserlohner. Erst der Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie, dann machten sich drei Wolfsburger auf das Weg Richtung Roosters-Tor. Die ´Drei- gegen Zwei-Situation nutzte Furchner nach Zuspiel von Tyler Haskins zum 0:1. In der Folge leisteten sich die Roosters gleich drei Strafzeiten in Serie, überstanden aber alle ohne Gegentreffer. Vier Minuten vor dem Ende des ersten Durchgangs dann diese Szene: Ross mit Schwung trifft einen der beiden Linesman, der zu Fall kommt. Das bewertet das Schiedsrichtergespann Rohatsch/Hurtik als Tätlichkeit und bestraft den Iserlohner Stürmer empfindlich: Fünf Minuten plus Matchstrafe. Nachdem die Wolfsburger ihre Überzahlformation im Drittel der Sauerländer gefunden hatten, nahm Likens von der blauen Linie Maß, Voakes fälschte die Scheibe unhaltbar für Pickard ab – 0:2.

Im Mittelabschnitt hieß es für die Sauerländer zunächst die restliche Zeit Unterzahl zu überstehen. Das gelang den Roosters, die gleich anschließend ihre erste Großchance besaßen. Periards Handgelenkschuss aus dem Rückraum fälschte Blaine Down noch mit dem Schläger ab, der Anschlusstreffer zum 1:2 war gemacht. Doch keine 22 Sekunden später leistete sich Troy Milam bei einem Querpass im gegnerischen Drittel einen gravierenden Patzer. Aubin schnappte sich den Puck, zog auf und davon, stellte mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her (25.). Jetzt wurden die Blau-Weißen sichtlich nervös. Die Konsequenz: Button verlor die Scheibe im Mitteldrittel und dann das Laufduell gegen Furchner, der Pickard zum 1:4 bezwang. In der Folge war Chet Pickard Iserlohns bester Spieler, verhinderte mit zahlreichen abgewehrten Schüssen einen höheren Rückstand. Beim 1:5 von Dehner war allerdings auch er machtlos (40.).

Das Schlussdrittel blieb ohne große Höhepunkte. Die Grizzlys spielten mit dem Vorsprung im Rücken die Partie souverän zu Ende, stellten in der 44. Minute den 1:6 Rückstand her. Jeremy Dehners eher harmloser Schuss rutschte Pickard unter dem Schoner durch. Ein Sonderlob verdiente sich am Abend das Iserlohner Publikum, das ihr Team bis zum Ende lautstark unterstützte und auch nach dem enttäuschenden Start der Mannschaft weiterhin den Rücken stärkt.

Die Statistik:

Roosters: Pickard – Pikkarainen, Milam; Button, Fischer; Orendorz, Périard – Caporusso, Down, Rallo; Dziurzynski, Jaspers, Rome; Friedrich, Blank, Shevyrin; Wruck, Bassen, Ross; Bettahar

Wolfsburg: Brückmann; Dotzler, Sharrow; Wurm, Likens; Krupp, Dehner; Seifert – Furchner, Haskins, Fauser; Dibelka, Voakes, Aubin; Höhenleitner, Pfohl, A. Weiß

Schiedsrichter: Rohatsch (Prien), Hurtik (Ober-Mörlen)

Tore: 0:1 (05:48) Furchner (Haskins, Likens), 0:2 (18:34) Voakes (Likens, Aubin, 5-4), 1:2 (23:59) Down (Periard), 1:3 (24:21) Aubin, 1:4 (26:33) Furchner, 1:5 (39:06) Dehner (Pfohl), 1:6 (43:35) Dehner (Furchner)

Strafminuten: Roosters: 23 +10 (Caporusso) + Matchstrafe (Ross); Wolfsburg: 12

Zuschauer: 3.907