19 Dez 2016
Blaine Down von den Iserlohn Roosters und Josef Lala von den Fischtown Pinguins während des Spiels zwischen den Fischtown Pinguins Bremerhaven und den Iserlohn Roosters am 18.12.2016 in Schwenningen, Deutschland. (Foto von City-Press GbR)  EINGESCHRÄNKTE NUTZUNGSRECHTE  Copyright DEL - Photo Sharing  Nutzung ausschließlich für interne Verwendungszwecke der einzelnen DEL-Clubs, der Liga und der Deutschen Telekomv.li.:

Das war zu wenig!

Bremerhaven – Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Iserlohn Roosters am Sonntag in Bremerhaven. Gegen die Fischtown Pinguins kassierte das Team ihre dritte Niederlage im dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison und waren beim 3:6 auch über weite Strecken der Partie chancenlos.

Neben Ross und Rallo fiel vor dem Spiel auch noch Bassen verletzt aus, so dass den Sauerländer nur elf Angreifer zur Verfügung standen. Die Anfangsphase: Gastgeber Bremerhaven startete nach der Schwenningen-Niederlage brandgefährlich und der Gast, der kam nur sehr langsam ins Match. Bereits in der dritten Minute klingelte es zum ersten Mal im Iserlohner Gehäuse. Moore bediente von der Bande aus den völlig freistehenden Jason Bast, der vollendete im Fallen zum 1:0. Nur langsam kamen auch die Iserlohner in die Partie. Caporusso bediente Friedrich vor dem Tor der Pinguins, doch dem Stürmer versprang die Scheibe. Dann aber wieder die Gastgeber: Viel Glück und Lange verhinderten einen höheren Rückstand. Erst in doppelter Überzahl kamen die Sauerländer zurück in die Begegnung. Pikkarainen legte an der blauen Linie quer, Jones hämmerte den Puck hoch ins Bremerhavener Tor. Das Unentschieden nach dem ersten Drittel ging aufgrund der zweiten zehn Minuten in Ordnung.

Wer jetzt dachte, dass die Sauerländer ihr anderes Gesicht im Mittelabschnitt zeigen würden, der hatte sich getäuscht. Die Pinguine blieben spielbestimmend. Es war abzusehen, dass das Unentschieden für die Roosters nicht mehr lange zu halten war, zu groß war der Druck der Gastgeber. Schließlich war es Brock Hooton, der zum 2:1 traf. Jason Bast erhöhte auf 3:1. Jari Pasanen nahm eine Auszeit und wechselte den Torhüter, allerdings nur mit kurzem Erfolg. Pickard hielt in höchster Not gegen Quirk. Jetzt kamen zur durchwachsenen Leistung aber auch noch Disziplinlosigkeiten und unnötige Fouls hinzu, die die Sauerländer immer wieder in Unterzahl brachten. Welsh traf bei 5:3-Überzahl zum 4:1 und 13 Sekunden vor dem Ende des Abschnitts bei 4:3-Überzahl zum 5:1.

Im Schlussdrittel kam nur kurzzeitig und zu spät noch einmal ein bisschen Spannung auf, als erst Troy Milam in Überzahl seinen Schläger in einen Schuss von Ryan Button  ins Tor abfälschte und kurz darauf Dziurzynski zum 3:5 verkürzte. Iserlohn nahm den Torhüter vom Eis und ging volles Risiko, doch ohne Erfolg. Combs schnappte sich den Puck und sorgte für den 6:3-Endstand.

Die Statistik:

Tore: 1:0 Jason Bast (02:29), 1:1 Blair Jones (08:49), 2:1 Brock Hooton (25:48), 3:1 Jason Bast (29:34), 4:1 Jeremy Welsh (34:36), 5:1 Jeremy Welsh (39:47), 5:2 Troy Milam (51:51), 5:3 David Dziurzynski (57:15), 6:3 Jack Combs (57:52)