09 Feb 2017
IMG_8039 (Kopie)

Roosters vs. Bremerhaven!

Iserlohn – Es war eine perfekte Trainingswoche aus Sicht von Cheftrainer Jari Pasanen. Obwohl er in Anbetracht des kleinen Kaders dosierte Arbeit in den Mittelpunkt beorderte, zeigte seine Mannschaft einmal mehr aufsteigende Tendenz in punkto Intensität und Spaßfaktor. Allerdings auch diesmal lief es nicht ganz ohne weitere Verletzungen ab. Der personelle Aderlass der Iserlohn Roosters geht auch am drittletzten Wochenende der DEL-Hauptrunde weiter. „Eigentlich haben unsere Keeper Chet und Mathias nur mit unserem Torhütertrainer auf dem Eis ein paar Übungen gemacht. Als die anderen Jungs dazu kamen, hatte Mathias dann Schmerzen in der Leiste und wird eingehend untersucht werden“, so Cheftrainer Jari Pasanen, der deshalb in beiden Wochenendspielen, heute um 19:30 Uhr in eigener Halle gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven und am Sonntag in Augsburg (16:30 Uhr/Curt-Frenzel-Stadion), auf Chet Pickard zwischen den Pfosten setzt. Dazu rückt ein DNL-Torhüter, wahrscheinlich Marc Fleischer, in den Kader und komplettiert das Aufgebot, dass aus drei Sturmreihen und sechs Verteidigern bestehen wird. Dabei muss Denis Shevyrin allerdings unterschiedliche Positionen spielen, wird im ersten Drittel als Mittelstürmer auflaufen und im zweiten Abschnitt, aufgrund des langen Wechsels zur eigenen Bank, als Verteidiger. Im Sturm wird er dann von Nouri Bettahar ersetzt. Nötig wird diese Rotation innerhalb des Spiels, weil auch an ein Comeback von Hannu Pikkarainen nicht mehr zu denken ist. „Wir haben ihn uns in dieser Woche sehr intensiv im Training angeschaut, allerdings hat Hank signalisiert, dass es eigentlich nicht geht. Wir werden es also auch nicht erzwingen“, so Pasanen. Mit Friedrich, Fischer, Ross und Pikkarainen fehlen also vier Leistungsträger für den Rest der Saison, wie lange sie auch immer dauern mag. Zudem ist Teamkapitän Jason Jaspers aufgrund seiner dritten großen Strafe für heute gesperrt, wird erst am Sonntag in Augsburg wieder zum Kader gehören.

Dieter Orendorz, das Iserlohner Eigengewächs, hofft, dass der Aufwärtstrend auch am 46- Spieltag weiter anhält. „Wir alle wissen doch, dass es rechnerisch noch möglich ist, aber die anderen Vereine verlieren müssen. Deshalb gibt für uns nur eines: Wir wollen uns so gut wie möglich aus dieser Saison verabschieden, mit welchem Erfolg, bleibt abzuwarten!“ Gern würde das Eigengewächs dazu beitragen, dass die Roosters in der Tabelle so weit wie möglich hinaufkommen, was allerdings gerade in Anbetracht des schweren Restprogramms in der letzten Woche, mit Auswärtsspielen in Nürnberg, Wolfsburg und Berlin, unglaublich schwer werden dürfte – vor allem konditionell.

Die Partie wird live bei Telekom Eishockey übertragen.