11 Aug 2017
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Erster Test am Niederrhein

Iserlohn – Endlich! Die eishockeylose Zeit hat ein Ende. Fünf Monate und 12 Tage nach dem letzten Match bei den Eisbären Berlin bestreiten die Iserlohn Roosters ihren ersten Test für die kommende Saison. Am morgigen Samstag um 16:00 Uhr tritt die Mannschaft der Sauerländer bei den Krefeld Pinguinen an. Die Gastgeber laden ab 11 Uhr zur Saisoneröffnung, in deren Rahmen auch der IEC sein erstes Testmatch bestreitet. Und die Mannschaft freut sich drauf: „Nach zwei Wochen Training kommt einfach der Punkt, an dem man endlich mal ein echtes Spiel bestreiten will. Es wird einfach Zeit“, lacht Verteidiger Dieter Orendorz. Heute werden er und seine Teamkollegen in den Genuss kommen. Auch Cheftrainer Jari Pasanen weiß, es ist an der Zeit. „Die Jungs sind fit, haben in den zurückliegenden beiden Wochen sehr hart gearbeitet und im Training alles gegeben. Jetzt geht es drum, zum ersten Mal alles aufs Eis zu bringen.“ Damit meint der Finne vor allem auch die ersten taktischen Lektionen, die er den Jungs mit auf den Weg gegeben hat. „Wir haben schon viele Sachen angesprochen, natürlich lange noch nicht alles, aber ich erhoffe mir, dass wir die ersten zentralen Dinge schon auf dem Eis sehen werden.“

Zum ersten Mal hat das Trainer-Duo, nach den Trainingsbeobachtungen der letzten Tage, ein Line-Up aufstellen müssen. „Schmidt und Martinovic bilden ein Verteidigungs-Duo, Bonsaksen und Fischer, Orendorz und Larsson, Shevyrin und Kahle, den ich in der Defensive mal ausprobieren könnte. Alle werden definitiv eingesetzt werden“, berichtet der Coach. Im Sturm werden Florek, Down und Bassen, Combs, Turnbull und Costello, Salmonsson, Jaspers und Brown sowie Weidner, Friedrich und Blank gemeinsam aufs Eis gehen. Ob das die Kombinationen sein werden, die auch zum Saisonstart in gleicher Konstellation auflaufen werden, bezweifelt Pasanen. Dennoch scheinen die Reihen so zusammengestellt, dass manchmal Spielstärke, manchmal Geschwindigkeit die Formationen prägen.

Chad Costello hat seine Viruserkrankung überstanden, jetzt soll er im Spiel die guten Trainingseindrücke dieser Woche wiederholen. Überrascht ist das Trainerteam über den Fitnesszustand von Boris Blank und Chad Bassen. Beide sind leicht gehandicapt in die Saison gegangen. Blank, weil er anders als in den letzten Jahren nicht seine ganz normale Vorbereitung durchgezogen hat, Bassen weil er sein Sommerprogramm aufgrund einer OP unterbrechen musste. „Beide haben die besten Werte im Training aufgewiesen, vielleicht, weil sie es anders als in den Vorjahren nicht übertrieben haben, sondern eine Pause machen mussten.“