04 Jan 2018
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Spieltag 39: Roosters vs. Tigers

Iserlohn – Noch 14 Spiele! Die Deutsche Eishockey Liga biegt am 39. Spieltag langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Auch die ganz heiße Phase zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr geht zu Ende. In 23 Tagen standen und stehen zehn Partien für die Sauerländer an, acht davon sind bestritten, zwei Matches warten. Am Freitagabend müssen die Sauerländer in eigener Halle gegen die Straubing Tigers aufs Eis (19:30 Uhr), am Sonntag geht es dann um 14:00 Uhr bei den Eisbären Berlin weiter. Bislang kann sich die Bilanz tatsächlich sehen lassen. Fünf Partien des Stretches haben die Blau-Weißen gewonnen, drei Spiele verloren. Zu intensiv blicken die Sauerländer aber in diesen Tagen ohnehin weder auf Ergebnisse, noch auf die Tabelle. „Das sind keine Werte, auf denen man sich ausruhen kann und sollte“, sagt Cheftrainer Rob Daum. Er will auch weiterhin, dass seine Jungs nur von Spiel zu Spiel schauen. Der heutigen Partie gegen die Niederbayern kommt dennoch eine besondere Bedeutung zu. Sollte das Match gewonnen werden, dürfte es für die Gäste schwer werden, die Roosters in Anbetracht der verbleibenden Spiele noch zu überholen – unabhängig vom generellen Erfolg der Straubinger. „Insofern wissen wir alle um die Bedeutung der Partie, bei so wenig verbleibenden Matches“, so Stürmer Marko Friedrich. Rechnerisch ist natürlich alles möglich. Fakt ist aber auch, dass 16 Punkten Vorsprung kaum aufholbar sind – zumindest, wenn man das Ligageschehen der letzten Jahre unter die Lupe nimmt. Ziel des Teams wäre insgesamt, zu Beginn der Olympiapause die ´Playoffs` erreicht zu haben.

Zunächst aber gilt die volle Konzentration dem Match gegen Straubing, der Mannschaft der Stunde. Der Coach selbst hat den Gegner beim 4:3-Sieg am Mittwoch in Krefeld in Augenschein genommen und bestätigt eine sehr positive spielerische Entwicklung. „Straubing ist das Team der Stunde, hat fünf der letzten sechs Partien für sich entschieden. Das spricht in dieser Saisonphase für die Mannschaft und ihren Ehrgeiz“, so Daum. Noch liegen die Tigers auf dem letzten Tabellenplatz, wollen aber schnellstens die Pinguine überholen. Die Roosters haben etwas dagegen, müssen sich insbesondere in Unterzahl steigern. „Unser Penaltykilling schien vor fünf oder sechs Spielen deutlich stabilisierter, war zuletzt aber wieder deutlich schlechter – daran haben wir gearbeitet“, unterstreicht Daum. In Überzahl und beim Toreschießen generell wirkten die Roosters dagegen stabilisiert. Glücklicherweise kehrt mit Blaine Down auch einer der wichtigsten Offensivspieler zurück ins Team. Er hatte im Match in Krefeld einen Puck in den Unterleib bekommen und musste an Dienstag in Nürnberg pausieren.      „Mir geht’s wieder besser, ich habe keine Probleme und freue mich mit den Jungs aufs Eis gehen zu können. Auch Marko Friedrich wird, wie bei den Ice Tigers, dabei sein, sein Knie fühlt sich weiterhin gut an. Wer pausieren muss, entscheidet Daum, wie immer, erst am Spieltag. Im Tor steht erneut Sebastian Dahm, Mathias Lange könnte am Sonntag zum Einsatz kommen.