Suche

07. Dez 2018

Spieltag 25: Roosters vs. Berlin

Iserlohn – Am Seilersee machten die Spieler und das Trainerteam der Roosters keinen Hehl daraus, dass die Niederlage in Bremerhaven jeden wurmte. Die Mannschaft hatte das Gefühl, trotz der Leistungssteigerung Punkte liegen gelassen zu haben und das alleine war schon Motivation genug, in dieser Trainingswoche ordentlich Gas zu geben. „Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten viel Zeit und haben das Training intensiv genutzt, um an Kleinigkeiten zu arbeiten, taktische Vorgaben zu erneuern und den einzelnen Mannschaftsteilen auch Videos zu zeigen“, freute sich Jamie Bartman über den reibungslosen Verlauf. Auch innerhalb der Mannschaft ist man zufrieden, die Stimmung ist gut. „Ich bin der Überzeugung, dass wir erneut einen Schritt nach vorne gemacht und uns weiter verbessert haben. Alle sind sehr positiv gestimmt und haben den Glauben nicht verloren, dass wir in den kommenden Wochen wieder unter den ersten zehn Teams der Tabelle stehen. Der Zusammenhalt im Team stimmt“, macht Marko Friedrich deutlich.

Jetzt gilt es, die Fortschritte aber auch auf dem Eis umzusetzen. Am heutigen Freitagabend sind die Eisbären Berlin zu Gast in Iserlohn. „Sie sind in allen Mannschaftsteilen gut besetzt und sehr gut eingespielt. Es wird eine schwierige Aufgabe, aber es gibt durchaus Chancen auch gegen Berlin daheim zu gewinnen“, meint Verteidiger Dieter Orendorz. Die Eisbären haben nur eine der letzten fünf Partien verloren und präsentieren sich aktuell in einer starken Form. „Es wird darauf ankommen, dass wir, wie gegen Schwenningen, gleich zu Beginn den Gegner unter Druck setzen und die spielbestimmende Mannschaft sind. Außerdem müssen wir defensiv hellwach sein und dürfen keine unnötigen Strafen kassieren. Wenn wir dann noch unsere Chancen verwerten, dann werden wir hier als Sieger vom Eis gehen“, ist sich Stürmer Marko Friedrich sicher.

Verzichten muss Jamie Bartman noch eine Weile auf Sasa Martinovic. Der Verteidiger wurde bereits in dieser Woche operiert. „Ich gehe davon aus, dass er vier bis fünf Wochen ausfallen wird“, lautet die Einschätzung des Chefcoaches. Dafür kann er ansonsten aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind einsatzbereit, so dass erneut ein überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen muss. „Es war eine schwierige Aufgabe, aber es hat letztendlich Jordan Smotherman getroffen. Ich muss aber betonen, dass er sich in den letzten fünf Partien verbessert hat und auch innerhalb der Mannschaft einen wichtigen Part einnimmt. Es hätte auch den einen oder anderen treffen können, aber ich musste nun mal eine Entscheidung treffen.“ Dadurch wird Niko Hovinen gegen Berlin im Tor beginnen und Sebastian Dahm auf der Bank sitzen. Julian Lautenschlager und Tom-Eric Bappert gehören ebenfalls zum Aufgebot. Erstes Bully in der Eissporthalle am Seilersee ist um 19.30 Uhr.

Telekom Sport überträgt live.

Aktuelles