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16. Jun 2021

Brad Gratton wird neuer Co-Trainer

Die Iserlohn Roosters haben einen neuen Co-Trainer für die kommende Spielzeit unter Vertrag genommen. Der 51 Jahre alte Italo-Kanadier Brad Gratton wird Cheftrainer Brad Tapper assistieren. Gratton stand zuletzt von Oktober 2018 bis September 2019 bei den Dresdener Eislöwen in der DEL2 unter Vertrag. „Wir haben uns beim Auswahlprozess des neuen Assistenztrainers durchaus Zeit gelassen und uns sehr intensiv mit den Optionen auf dem Markt beschäftigt. Gratton war dann, auch für Brad Tapper, der bei der Auswahl natürlich ein Mitspracherecht gehabt hat, die Option, die uns das beste Gefühl vermittelt hat“, unterstreicht Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer.

Gratton selbst wurde im Juni 1970 in Kanada geboren, hat kanadische und italienische Vorfahren und beide Staatsbürgerschaften. Der heute 51-Jährige stammt aus einer bemerkenswerten Eishockeyfamilie, in der neben seinem Bruder Josh auch seine Cousins Chris und Danny, aber auch Brads Sohn Nick auf professionellem Niveau gespielt haben. Gratton selbst war in seiner aktiven Karriere Mittelstürmer, stand in Deutschland für Füssen und Hamburg in der zweiten Liga, für Bad Aibling in der vierten Liga auf dem Eis. Schon im Sommer 2001, also nur wenige Monate nach seinem offiziellen Karriereende als Spieler, nahm Gratton seinen ersten Assistenz-Trainerjob in der East Coast Hockey League an. Bereits im folgenden Jahr wechselte er nach Europa, coachte maßgeblich in Dänemark, bevor er 2016 Erfahrungen in Frankreich sammelte und zwei Jahre später nach Dresden zu den Eislöwen kam.

„Mit Brad haben wir definitiv einen Coach gefunden, der die Vision unseres Spiels vollkommen teilt. Das war mir und Brad sehr wichtig“, unterstreicht Hommel.  Auch Brad Tapper freut sich auf die Zusammenarbeit: „Er ist definitiv ein sehr leidenschaftlicher Trainer mit vielen guten Ideen, der in der kommenden Saison bei uns mit den Verteidigern arbeiten und die Unterzahl koordinieren wird.“

Brad Gratton, der aktuell noch in seiner nordamerikanischen Heimat ist, bereitet sich aktuell schon intensiv auf seine neue Aufgabe vor: „Tapps und ich teilen sehr viele Gedanken, was unsere Eishockey-Philosophie angeht. Vor allem teilen wir die Meinung, dass Eishockey nicht nur aus Systemen besteht. Man muss eine gute Atmosphäre kreieren, eine positive Verbindung aufbauen und Spaß am Spiel vermitteln. Das wird unsere Aufgabe sein. Dazu hoffe ich, meinen Anteil beitragen zu können.“

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