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02. Feb 2024

Ritchie-Gamewinner beim Debüt: 2:1 in Bremerhaven

Dank eines späten Gamewinners von Neuzugang Nick Ritchie bei seinem Debüt im Roosters-Jersey konnten die Iserlohn Roosters mit 2:1 bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven gewinnen.

Spielfilm: Das erste Drittel verlief ausgeglichen und ohne Treffer. Verlic brachte die Pinguins im zweiten Drittel in Führung, aber Ugbekile antwortete. Tapfer kämpfende Roosters und ein einmal mehr überragender Andy Jenike im Kasten sorgten dann dafür, dass Nick Ritchie drei Minuten vor Schluss den Gamewinner erzielen konnte.

Die Partie begann mit zwei Unterzahlsituationen in den ersten zehn Minuten denkbar ungünstig für die Gäste, doch die Roosters präsentierten sich gegen das beste Überzahlspiel der Liga stabil und hielten sich schadlos. Im Anschluss kamen dann auch die Sauerländer zu Chancen, wirklich zwingend wurde es allerdings vor keinem der beiden Tore, sodass es torlos das erste Mal in die Kabinen ging.

Das sollte sich im zweiten Drittel ändern: Den Roosters gelang es in der Startphase des zweiten Drittels nicht, sich konsequent zu befreien, sodass Bremerhaven immer wieder zu Abschlüssen von der blauen Linie kam. Einen davon platzierte Miha Verlic punktgenau im Winkel, Andy Jenike war die Sicht versperrt und es stand 1:0 für die Bremerhavener (26.).

Die Roosters waren spätestens jetzt wieder wach und spielten zielstrebiger nach vorne – und belohnten sich. Über den starken Dal Colle und Boland gelangte die Scheibe nach einer guten Umschaltsituation zu Colin Ugbekile, der zentral vor dem Tor viel Platz hatte und diesen mit einem platzierten Schlenzer zum Ausgleich nutzte (32.). Im weiteren Spielverlauf hatten die Gastgeber zwar optisch mehr vom Spiel, doch die Roosters setzten immer wieder Nadelstiche und wären nach Cornels Lattentreffer (36.) sogar fast mit einer Führung in die zweite Pause gegangen. So aber blieb es beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden.

Auch im letzten Drittel galt für beide Teams ‚Defense first‘. Komplett konnten die Sauerländer die gut geölte Maschinerie der Bremerhavener Offensive nicht ausschalten, aber Andy Jenike hatte einmal mehr einen überragenden Tag erwischt. Am Ende standen über 97% beim Routinier zwischen den Pfosten. Es soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass auch die Roosters ihre offensiven Momente hatten. Mit der größten Chance scheiterte Boland nach einem Abstauber aus dem Slot nur am Schlittschuh des eigenen Mitspielers. Zehn Minuten vor Schluss mussten die Roosters dann nochmal in Unterzahl ran und verbrachten diese die kompletten zwei Minuten mit derselben Formation im eigenen Drittel. Doch neben dem aufopferungsvollen Kampf kam auch die nötige Portion Glück dazu, als Urbas per One-Timer nur den Pfosten traf.

Und dann gab es auf der anderen Seite doch noch den Lucky Punch – und zwar ausgerechnet durch Nick Ritchie, der die Scheibe nach guter Arbeit von Jentzsch an der Bande von hinter dem Tor über die Linie arbeitete und so dreieinhalb Minuten vor Schluss bei seinem Debüt im Roosters-Jersey den Gamewinner erzielte – sehr zum Jubel der zahlreich mitgereisten Roosters-Fans im randvoll gefüllten Gästeblock.

 

IEC: Jenike (Reich) – Ugbekile, Gormley; Labrie, Thomas; Bender, Quaas – Dal Colle, Cornel, Boland; Ritchie, LeBlanc, Jentzsch; Schiemenz, Sebok, Ziegler; Broda, Jahnke, Rutkowski; Elias.

Bremerhaven: Gudlevskis (Franzreb) – Eminger, Grönlund; Kälble, Bruggisser; Jensen, Appendino; Preto – Conrad, Jeglic, Urbas; Virtanen, Verlic, Mauerman; McKenzie, Friesen, Uher; Khaydarov, Kinder, Maegaard Scheel.

Tore: 1:0 (25:37) Verlic (Virtanen, Appendino), 1:1 (32:03) Ugbekile (Boland), 1:2 (56:22) Ritchie (Jentzsch).

Schiedsrichter: Schadewaldt, Rohatsch

Strafen: 4:6

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