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12. Sep. 2026
Foto: Nils Vogel
Foto: Nils Vogel

Roosters besiegen Ice Tigers mit 2:4 – Finale gegen Kassel

Die Roosters sind zu Beginn um die Initiative bemüht, während sich Nürnberg eher abwartend verhält. Die erste Prüfung für Jenike kommt von der Nummer 76 der Ice Tigers, die er sicher entschärft. Im ersten Powerplay der Roosters ist es dann Johansson, der nach Vorlage von Hollowell per Schlenzer in den rechten Winkel zum 1:0 einnetzt (5:23).
Nürnberg versucht zu antworten, erarbeitet sich dabei aber keine zwingenden Chancen – auch die Nummer 44 der Ice Tigers scheitert an Jenike. In eigener Unterzahl lassen die Roosters nur eine Möglichkeit zu, die Jenike ebenfalls pariert. Ein weiteres Powerplay der Roosters bleibt ungenutzt, da Iserlohn im Abschluss zu unpräzise agiert. Kurz vor der Pause verhindert Jenike mit einer starken Rettungstat den Ausgleich.
Nach den ersten 20 Minuten führen die Roosters etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 1:0.

Nürnberg kommt besser aus der Kabine und gleicht früh im zweiten Abschnitt durch Samanski aus (22:31). Die Roosters bleiben weiter um Struktur im Spielaufbau bemüht, während die Ice Tigers im Abschluss zielstrebiger wirken. Im 5-gegen-3-Powerplay geht Nürnberg nach einer ruhigen, aber schnell vorgetragenen Kombination durch Headrick in Führung (27:08) – gegen den Abschluss ist Jenike machtlos.
Iserlohn bleibt danach weiter bemüht, doch Nürnberg macht die neutrale Zone dicht. Nach einem Pfostentreffer der Ice Tigers schlägt es auf der Gegenseite ein: Niehus schließt einen schnellen Konter zum 2:2 ab (31:27). Im weiteren Verlauf beschäftigt Nürnberg die Iserlohner Defensive, doch Jenike bleibt souverän.
Nach 40 Minuten steht es 2:2 – ein Zwischenstand, der für die Roosters vielleicht etwas glücklich ist.
Zu Beginn des Schlussabschnitts sind zunächst weiter die Ice Tigers im Powerplay, doch Jenike vereitelt eine erneute Nürnberger Führung. Im Anschluss dürfen die Roosters selbst ins Powerplay, bleiben dabei aber bis auf einen Schuss von Quenneville wenig zwingend.
Etwas überraschend gehen die Roosters dennoch erneut in Führung: Hollowell zieht aus zentraler Position ab, Scott fälscht den Puck unterwegs ab und es steht 3:2 für Iserlohn. Auch ein weiteres Powerplay der Ice Tigers bleibt ohne Ertrag – die Roosters-Abwehr und ein starker Andy Jenike sind jederzeit Herr der Lage. Nürnberg drückt weiter auf den Ausgleich, findet aber keinen Weg an Jenike vorbei, der unter anderem mit einem Reflex gegen Barratt glänzt.
Im direkten Gegenzug legen die Roosters nach: Lobach setzt Spornberger in Szene, der zum 4:2 erhöht (53:22). Auch als Iserlohn kurz vor Schluss erneut in Unterzahl agiert und Nürnberg mit gezogenem Torhüter alles nach vorne wirft, hält Jenike die Führung fest. Es bleibt beim 4:2-Erfolg der Roosters.

IEC: Jenike; Hane – Johansson, Hollowell; Ugbekile, Norell; Niehus, Spornberger; Panocha – Napravnik, Scott, Quenneville; Boland, Maier, Thomas; Krauss, Eisenmenger, Lobach; Bicker, Neumann, Borzecki


NIT: Janett; – Jones, Headrick; Karrer, Jandric; Weber, Weber – Heigl, Dove-McFalls, Barratt; Heigl, Cates, Spezia; Ustorf, Samanski, Braun

Tore: Johansson (5:23 – PP1), Samanski (Braun – 22:31 – EQ), 1:2 Headrick (Jandric -27:08 – PP2), 2:2 Niehus (Krauss, Eisenmenger – 31:27 – EQ), 3:2 Scott (Hollowell, Thomas – 43:34 – PP1), 4:2 Spornberger (Lobach, Krauß – 53:22 – EQ)

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