Der geschäftsführende Gesellschafter der Iserlohn Roosters, Wolfgang Brück, wird nach 24 Jahren auf eigenen Wunsch sein Amt zum 1. Februar 2027 niederlegen. Als Gesellschafter bleibt der Rechtsanwalt dem Club erhalten, aus dem operativen Geschäft scheidet er jedoch vollständig aus. Neuer hauptamtlicher Geschäftsführer wird ab diesem Zeitpunkt Harald Wirtz. Wirtz war zwischen 2020 und 2025 Geschäftsführer der Düsseldorfer EG und von September 2024 bis März 2025 Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Eishockey Liga. Der 59-Jährige vereint mehr als 30 Jahre Managementerfahrung als Unternehmer mit fundierter Expertise im professionellen Eishockey.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Harald Wirtz einen ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann und eine erfahrene Führungspersönlichkeit dafür gewinnen konnten, die Position des Geschäftsführers bei den Iserlohn Roosters zu übernehmen. Neben seinen fachlichen Qualifikationen verfügt er über ein großes Netzwerk im deutschen Eishockey und weit darüber hinaus“, sagt Wolfgang Brück.
Die Entscheidung, sein Amt nach mehr als 24 Jahren nicht weiter auszuüben, habe er nach intensiven Überlegungen getroffen: „Es war sicherlich eine intensive und fordernde Zeit. Für mich endet damit eines der wichtigsten Kapitel meines Lebens. Die Iserlohn Roosters und das Eishockey im Sauerland haben seit mehr als 30 Jahren einen ganz besonderen Platz in meinem Leben – und das wird auch immer so bleiben“, fügt Brück an. Die Ämter als 1. Vorsitzender des Iserlohner Eishockeyclubs sowie als Aufsichtsrat der DEL wird Brück auch weiterhin ausüben.
Bereits ab August wird Wolfgang Brück gemeinsam mit seinem Nachfolger daran arbeiten, die Geschäfte geordnet zu übergeben. Wirtz wird dem Club in dieser Zeit bereits beratend zur Seite stehen.
„Ich erlebe die Roosters als Club auf klarem, auf gutem Weg. Diese Entwicklung fortzuführen und meinen Teil zukünftig dazu beizutragen, darauf freue ich mich sehr. Vorher gilt es alle Details, die Menschen und die Region selbst noch besser kennenzulernen. Alle Eishockeybegeisterten wissen, es liegen auch Herausforderungen vor uns. Gerade deshalb bedanke ich mich insbesondere bei Wolfgang Brück, aber auch allen anderen Gesellschaftern für die konstruktiven Gespräche der letzten Wochen, ihr Vertrauen und ihr starkes Interesse an einer Zusammenarbeit“, sagt Harald Wirtz.