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27. Sep. 2026
Foto von Marco Leipold / City-Press GmbH Bildagentur
Foto von Marco Leipold / City-Press GmbH Bildagentur

Eisbären schlagen Roosters mit 4:0

Die Iserlohn Roosters mussten sich am vierten Spieltag bei den Eisbären Berlin mit 0:4 geschlagen geben. Die Gastgeber übernahmen früh die Initiative und bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen. Iserlohn kam nur vereinzelt zu guten Möglichkeiten.

Nach wenigen Minuten entschärfte Panocha eine Zwei-gegen-eins-Situation der Berliner. Auf der Gegenseite hatte Boland die frühe Führung für die Roosters auf dem Schläger, traf aus aussichtsreicher Position jedoch nur den Pfosten. Anschließend erhöhte Berlin den Druck. Eine erste Überzahl nach einer Strafe gegen Scott blieb noch ungenutzt, doch im zweiten Powerplay brachte Vikingstad die Eisbären in Führung (14.). Kurz vor der Pause bot sich Krauß nach einem Schuss von Niehus die Chance zum Ausgleich, Berlins Torhüter Neffin war jedoch zur Stelle. Mit dem 1:0 ging es in die Kabinen.

Zu Beginn des zweiten Drittels erhielten die Roosters ihr erstes Powerplay. Ein Fehler im Iserlohner Spielaufbau führte jedoch zum nächsten Gegentreffer: Wiederer eroberte die Scheibe und traf in Unterzahl zum 2:0. Iserlohn bemühte sich danach um eine Antwort und verlagerte das Spiel zeitweise in die Berliner Zone. Klare Chancen blieben allerdings selten. Bei einer der besseren Gelegenheiten konnten weder Thomas noch Scott die Scheibe an Neffin vorbeibringen.

Berlin setzte die Roosters mit seinem Forecheck weiterhin unter Druck und erschwerte ihnen den Spielaufbau. Kirk nutzte den Raum im Angriff zum 3:0, ehe Ronning kurz vor der zweiten Pause nach einem Querpass von Tiffels auf 4:0 erhöhte. Iserlohn versuchte zwischenzeitlich noch einmal, vor dem Berliner Tor gefährlich zu werden, doch Napravnik fand nach einem Zuspiel von Quenneville keinen Raum für einen gezielten Abschluss.

Im Schlussdrittel kontrollierten die Eisbären die Partie. Jenike verhinderte gegen Foudy einen weiteren Gegentreffer, während die Roosters eine Überzahl nach einer Strafe gegen Mik nicht nutzen konnten. Auch in der von mehreren Strafzeiten geprägten Schlussphase änderte sich am Ergebnis nichts. So blieb es bei der 0:4-Niederlage in Berlin.

EBB: #75 Neffin; #45 LaFontaine – #6 Wissmann, #18 Müller; #5 Reinke, #12 Mik; #4 Smith, #44 Davidson – #9 Ronning, #94 Kirk, #95 Tiffels; #93 Pföderl, #43 Eder, #97 Fontaine; #55 Foudy, #37 Vikingstad, #38 Veilleux; #91 Krestan, #21 Wiederer, #77 Hördler

IEC: #92 Jenike; #32 Hane – #79 Ugbekile, #56 Norell; #57 Johansson, #81 Hollowell; #16 Niehus, #50 Spornberger; #6 Panocha – #10 Boland, #14 Maier, #27 Thomas; #75 Napravnik, #20 Scott, #89 Quenneville; #16 Krauß, #41 Eisenmenger, # 26 Lobach; #83 Bicker, #22 Neumann, #29 Borzecki

Tore: 1:0 Eisenmenger (Scott, Norell – 39:22 – EQ), 2:0 Scott (Quenneville – 44:33 – EQ), 2:1 McCrea (Busdeker, Mayhew – 45:22 – EQ), 2:2 Henriquez Morales (Button – 54:12 – EQ), 2:3 Mayhew (65:00 – GWS)

1:0 Vikingstad (Reinke, Foudy – 13:55 – PP1), 2:0 Wiederer (21:05 – SH1), 3:0 Kirk (Ronning, Smith – 33:42 – EQ), 4:0 Ronning (Tiefes, Kirk – 39:25 – EQ)

SR: Frano; Pálkövi

Strafen: EBB 8 / IEC 10

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